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Warum ich zur Partnermassage einlade

In zahlreichen Studien konnte Martin Grunwald nachweisen, dass Berührung unser Leben von Anfang bis Ende begleitet und überhaupt erst ermöglicht. Einen kleinen Auszug seiner spannenden Entdeckungen möchte ich hier mit euch teilen.

Grunwald schreibt, dass ein Embryo im Mutterleib seine Umgebung und sich selbst spürt lange bevor er sehen, hören, schmecke und riechen kann. Ohne Körperkontakt könnte ein Säugling nicht überleben und das Gehirn kann ohne Körperreize nicht wachsen und reifen. So konnte Grunwald nachweisen, dass Embryos sich nicht nur zufällig mehrmals täglich im Gesicht berühren: „Setzt man nämlich die Anzahl der Gesichtsberührungen eines Fötus in ein Verhältnis zum subjektiv erlebten Stresslevel der Mutter, wird deutlich, dass sie umso häufiger auftreten, je gestresster die Mutter sich fühlt.“ Wenn Mütter rauchen oder einen aufregenden Film anschauen, berühren sich die Babys öfter – sie sind somit dem mütterlichen Stress nicht ganz hilflos ausgesetzt, sondern können sich durch diese Gesichtsberührungen ein stückweit selber beruhigen. Beeindruckend, wie ich finde.

Aber nicht nur Kinder brauchen Berührung – auch Erwachsene profitieren nachhaltig davon. Beispielsweise konnte in einer Studie nachgewiesen werden, dass bereits eine kurze Umarmung von 20 Sekunden zur Senkung des Blutdrucks und Verminderung der Herzfrequenz führt. In einer anderen Studie sank nach einer nur 10-minütigen Massage durch den Partner die Cortisolkonzentration (ein Stresshormon) und die Herzfrequenz der Partnerinnen, die diese erhielten.

In diversen weiteren ausgeklügelten Studien konnte nachgewiesen werden, dass achtsame bzw situationsadäquate Berührung zu positiven Emotionen führt, Stresserleben reduziert, das Immunsysten stabilisiert und sich entzündungshemmende Prozesse beschleunigen. Zusammenfassend schreibt Grundwald, dass durch adäquate Berührung quasi eine körpereigene Apotheke geöffnet werden kann. 

Berührung als Lebensmittel

„Ohne Berührung ist menschliches Leben nicht möglich."

Martin Grunwald, Hirnforscher und Pionier der Haptikforschung und Autor des Buches „Homo hapticus“ (2017)

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